Der Süden – Sehnsuchtsort vieler. Hier scheint die Sonne das Klima ist Mild und vor allem findet man über alle schönste Natur aber auch historisch wertvolle Orten. Es geht natürlich um: Süditalien. Das wohl größte Kontrastprogramm stellt dabei Rom mit seinem hohen Anteil an Kultur und Historie sowie die Region südlich davon mit türkisblauen Stränden, schroffen Klippen und lange Sonnentage. Im Landesinneren dagegen erwarten eine schöne Bergwelten und ebenfalls schöne alte Städte – aber deutlich kleiner als die Metropole Rom.

Rom und mehr im Süden Italiens

In den letzten Jahren hat sich das Leben im Süden Italiens definitiv gewandelt. Der vor einigen Jahrzehnten noch vorhandene Rückstand gegenüber Norditalien ist definitiv aufgeholt. Dank toller Landschaften, Mittelmeerklima und vor allem geschichtlichen Attraktionen wird auch der südliche Teil Italiens immer beliebter bei den Touristen. Im Grunde kann man dort alles erleben, Bergsteigen, Wandern aber auch baden und entspannen. Es gibt an den Küstenlandschaften flache und vor allem kinderfreundliche Sandstrände, aber auch Felsküsten und Meeresgrotten – vor allem in Apulien wird man definitiv fündig werden. Aber Apulien ist auch bekannt für die schönen Wälder, das Pollinomassiv, sowie die schönen Wälder im Süden. Die Küste Kalabriens dagegen biete Sandstrände wohin man blickt. Der wohl schönste Küstenabschnitt in ganz Italien nennt sich Costa Divina und liegt bei Amalfi.

Pensionen Süditalien

Das sowohl politische als auch religiöse Zentrum Italiens ist ganz klar Rom. Noch von den Römern herrschten bereits die Etrusker in der alten Stadt und bauten dort eine hochkulturelle und komplexe Stadtgemeinschaft auf. Die Hinterlassenschaften dieser Kultur kann man auch heute noch dort finden. Doch auch Reste der Griechen die das Land einst besiedelten findet man heute noch in Form von wunderschönen Tempelanlagen und toller Ausgrabungsstätten.

Im vierten Jahrhundert brach das römische Imperium zusammen und Rom war geprägt von wechselnden Einflüsse auf Grund der wechselnden Herrscher aus fremden Ländern wie Langobarden, Byzantiner, Araber, Staufer, Spanier, Franzosen aber auch Habsburger. Auch heute noch sieht man die verschiedenen Einflüsse anhand der Bauwerke. Auf ganz Süditalien dagegen hat sich Rom als Zentrum des Christentums ausgewirkt. Phantastische Sakralkunst sieht man überall im Süden Italiens. Auch heute noch ist dieser Einfluss sehr stark.

Pensionen in süditalienischen Städten

Anreise und Events in Süditalien

Will man mit dem Auto bis an die Sohle oder Spitze des Stiefels fahren dann ist das definitiv weit. Allein von Mailand nach Bari sind es fast 1.000 km. Bis nach Neapel immer noch 800. Fast alle italienischen Autobahnen sind mautpflichtig. Will man beispielsweise vom Brenner aus an die südliche Adria fahren muss man definitiv von Gebühren von rund 50 Euro rechnen. Auch auf dem Weg nach Italien muss man über Mautstraßen der Schweiz oder Österreich fahren.

Auch mit dem Zug kann man nach Italien fahren. Will man bis in den Süden muss man aber definitiv mindestens einmal umsteigen – und das im Bestfall. In der Regel ist das in Rom oder Mailand. Besonders sinnvoll ist es übrigens mit einem Schlafwagen zu reisen.

Am angenehmsten ist die Anreise in den Süden natürlich mit dem Flugzeug. Flughäfen gibt es in Bari, Rom, Lamezia, Terme, Neapel, Brindsi und weiterne Städten. Viele deutsche Flughäfen fliegen diese immer wieder an – teilweise mit Zwischenstopps in Mailand oder Rom wenn man weiter in den Süden will.

Einen besonders schönen Charakter hat Sizilien. Es ist ein fruchtbares, lebendiges Land wohin man blickt. Dank fast ganzjährigem Sonnenschein gibt es dort ein großer Reichtum an süßen Früchten. Auch viele alte Bauten gibt es noch die in Ausgrabungen gerade erforscht werden.

Der höchste Vulkan Europas der noch aktiv ist findet sich auch in Süditalien. Nach dem Stromboli ist er sogar der zweitaktivste Vulkan der Welt. Er wird als Stadium 3 Vulkan eingestuft und somit als gutmütig. An der Ostküste Siziliens gibt es den schönen Ort Catania. Seine Geschichte ist durch Erbeben und Vulkanausbrüche geprägt. Dor gibt es sehr viele historische Ausgrabungen. Die Stadt wurde immer wieder aufgebaut und erneuert.

Ein toller Tipp sind die liparischen Inseln – die auch äolische Inseln genannt werden. Sie sind nach der Hauptinsel Lipari benannt und eine Inselgruppe aus sieben Inseln vor der Küste Siziliens. Bekannt ist vor allem der Stromboli – eine Insel mit einem aktiven Vulkan. Insgesamt handelt es sich um 20 Inseln von denen nur sieben bewohnt sind. Sollte man sich auf jeden Fall einmal ansehen.

Die schönsten Orte in Süditalien